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Niedersachsen Verfassungsschutzpräsidentin fordert Konsequenzen aus G20
Nachrichten Niedersachsen Verfassungsschutzpräsidentin fordert Konsequenzen aus G20
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09:49 11.07.2017
Spezialkräfte der Polizei kommen nach schweren Ausschreitungen in Hamburg. Quelle: Kay Nietfeld
Hannover

Es müsse geklärt werden, wie künftig Absprachen und Verbindungen der Autonomen im Vorfeld von Ereignissen auch über Grenzen hinweg besser im Auge behalten werden könnten, sagte sie der "Neuen Presse" (Dienstag). Bei Krawallen rund um die internationale Konferenz am Freitag und Samstag waren rund 500 Polizisten verletzt worden, darunter 40 aus Niedersachsen und 19 aus Bremen.

Die Zahl der niedersächsischen Autonomen, die sich an den Ausschreitungen beteiligt haben, ist dem Bericht zufolge noch nicht klar. Im Vorfeld habe der Verfassungsschutz geschätzt, dass 400 Autonome aus Niedersachsen nach Hamburg fahren würden, sagte Brandenburger der Zeitung. "Das heißt aber nicht, dass die alle auch Gewalt ausüben." Dem Bericht zufolge zählt der Verfassungsschutz 625 Autonome. Schwerpunkte sind demnach Göttingen, Hannover, Osnabrück, Braunschweig, Oldenburg und Lüneburg.

dpa

Kinder aus einem islamistischen Umfeld sollten aus Sicht der niedersächsischen Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger nicht überwacht werden. "Radikalisierte Kinder sind bisher eine Ausnahmeerscheinung", sagte Brandenburger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag).

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