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Maren Brandenburger, Präsidentin des Verfassungsschutzes Niedersachsen.

Maren Brandenburger, Präsidentin des Verfassungsschutzes Niedersachsen. © Holger Hollemann

Landtag

Verfassungsschutzchefin verteidigt Behörde im Fall Safia

Niedersachsens Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger sieht keine Versäumnisse ihrer Behörde im Fall der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S. "Es gab keine Weisung, Minderjährige nicht zu speichern", sagte die Behördenchefin am Mittwoch im Untersuchungsausschuss des Landtages zur islamistischen Bedrohung.

Hannover. Ein Mitarbeiter habe in einer E-Mail lediglich darauf hingewiesen, mit den Daten von Minderjährigen aufgrund der Rechtslage sensibel umzugehen.

Schon bevor die damals 15-Jährige im Februar 2016 einen Polizisten in Hannover bei einer Messerattacke schwer verletzte, war Safia S. mit ihrer Reise Richtung Syrien den Behörden aufgefallen. Polizei und Verfassungsschutz setzten die Schülerin auf eine gemeinsam geführte "Syrienliste" verdächtiger Personen, der Verfassungsschutz speicherte sie aber nicht als IS-Rückkehrerin.

dpa


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