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Fangfrische Heringe.

Fangfrische Heringe. © Jens Büttner/Archiv

Fischerei

Verband: Brexit gefährdet deutsche Fischerei

Einen Tag nach der Ankündigung einer EU-Austritterklärung Großbritanniens noch in diesem Monat hat die deutsche Fischereibranche erneut vor den negativen Folgen des Brexit gewarnt.

Hamburg. Bei einem harten Brexit könnten traditionell genutzte Fanggebiete vollständig verloren gehen. Sollte Großbritannien seinen Anspruch auf die halbe Nordsee vollständig durchsetzen, betreffe dies 50 Prozent der gesamtdeutschen Fangmenge und 30 Prozent der Gesamtumsätze, warnte der Deutsche Hochseefischerei-Verband am Dienstag in einer Mitteilung.

Dabei geht es unter anderem um Hering, Makrele, Blauer Wittling, Plattfische und Kaisergranat. 100 Prozent der deutschen Nordseeherings-Quote werden den Angaben zufolge in der britischen Zone gefangen. Die Branche sorgt sich, dass Großbritannien nach dem Brexit den EU-Staaten die Einfahrt in seine 200-Seemeilen-Zone verwehren könnte. "Unser Ziel ist es, dass durch den Brexit keine Arbeitsplätze gefährdet werden und auch Preissteigerungen für den Verbraucher vermieden werden", betonte der Vorsitzende des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes, Uwe Richter.

dpa


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