Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen VW weiter gegen Hardware-Nachrüstungen
Nachrichten Niedersachsen VW weiter gegen Hardware-Nachrüstungen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:32 24.08.2017
Ein VW-Logo. Quelle: Uli Deck/Archiv
Anzeige
Wolfsburg

"Beim Diesel-Gipfel gab es einen vernünftigen Kompromiss", sagte ein Volkswagen-Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Verabredet wurden technische Nachbesserungen und Umtauschprämien, die schnell umsetzbar und nachhaltig sind. Bis verlässliche Hardware-Lösungen in der Fläche verfügbar und von den Behörden freigegeben wären, würden mehrere Jahre vergehen."

Hendricks hatte am Mittwoch bei älteren Dieselfahrzeugen Umbauten am Motor gefordert, sogenannte Hardware-Lösungen. Die auf dem Dieselgipfel Anfang August beschlossenen Software-Updates reichten nicht aus, hatte sie kritisiert. Wie das Bundesumweltamt (UBA) ausgerechnet hatte, bleibt die Luft in fast 70 deutschen Städten auch nach den Beschlüssen des Dieselgipfels schmutziger als erlaubt.

Der VW-Sprecher sagte, Hardware-Lösungen wären nur für einen Teil der Fahrzeugflotte überhaupt technisch umsetzbar, mit enormem Aufwand und "fragwürdigen Resultaten". Weiter sagte er: "In Kombination mit der Umweltprämie für alte Dieselfahrzeuge und dem Umweltfonds für die nachhaltige Mobilität in den Städten ist ein Maßnahmenpaket geschnürt, das die Luftqualität kurz- und mittelfristig deutlich verbessern wird."

Der Sprecher verwies außerdem auf die Umweltfreundlichkeit der neuesten VW-Motoren. Eine Messaktion des ADAC belege, dass die aktuellsten Generationen der Verbrennungsmotoren des VW-Konzerns in Sachen Emissionen und Verbrauch zu den besten im Markt gehörten. Der ADAC hatte eine Auswertung der Stickoxid-Emissionen (NOx) von Euro-6-Dieseln in realitätsnahen Tests veröffentlicht. Bei den 188 Modellen, die seit 2013 untersucht wurden, schnitten demnach die Fahrzeuge von BMW, von Marken aus dem VW-Konzern sowie von Mercedes am besten ab.

dpa

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will im Kampf um saubere Luft den Druck auf Bundesländer und Städte erhöhen. Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch kündigte an, die DUH werde in den kommenden Tagen für 45 weitere Städte formale Verfahren zur Sicherstellung der Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) einleiten.

24.08.2017

Der MAN-Betriebsratschef und VW-Aufsichtsrat Saki Stimoniaris hat sich für mehr Staatsbeteiligungen an Unternehmen nach dem Vorbild von Niedersachsen bei VW ausgesprochen.

24.08.2017

Volkswagen geht bei sportlichen Geländewagen in die Offensive. Europas größter Autobauer stellte am Mittwochabend am Comer See in Italien den Golf-SUV T-Roc vor.

23.08.2017
Anzeige