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Niedersachsen VW-Manager scheitert mit Kautionsantrag vor US-Gericht
Nachrichten Niedersachsen VW-Manager scheitert mit Kautionsantrag vor US-Gericht
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17:42 16.03.2017
Die US-Flagge spiegelt sich auf dem Kühlergrill eines Volkswagens.  Quelle: Friso Gentsch/Archiv
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Detroit

Die US-Justiz beschuldigt den Deutschen, der bis März 2015 in leitender Funktion mit Umweltfragen in den USA betraut war, Teil einer Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen US-Umweltgesetze gewesen zu sein. Ihm droht eine lange Haftstrafe.

Der Angeklagte war am 7. Januar auf der Rückreise aus Florida von der US-Bundespolizei FBI am Flughafen von Miami abgefangen worden und ist seitdem in Haft. Seine Verteidiger hatten zuletzt großen Aufwand betrieben, um den Richter vom Kautionsantrag zu überzeugen. Sein Mandant sei unschuldig, es gebe keine Beweise gegen ihn, bekräftigte Anwalt David DuMouchel. Es gehe nicht darum, ihm die Flucht nach Deutschland zu ermöglichen, sondern die Chance zur Prozessvorbereitung in den USA.

Der Richter folgte jedoch der Argumentation der Kläger, wonach die Gefahr bestehe, dass der VW-Manager sich nach Deutschland absetze, von wo ihm keine Auslieferung drohe. Empfehlungsschreiben von Familie und Freunden sowie finanzielle Sicherheiten über 1,6 Millionen Dollar, die der Angeklagte und Angehörige zu hinterlegen bereit waren, überzeugten Cox nicht. Wegen des Dieselskandals ist in den USA bislang Strafanzeige gegen sieben VW-Mitarbeiter gestellt worden. Der Angeklagte ist der einzige, den die US-Behörden fassen konnten.

dpa

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