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Niedersachsen VW-Konzernchef bekennt sich zu US-Geschäft: "Größere Rolle"
Nachrichten Niedersachsen VW-Konzernchef bekennt sich zu US-Geschäft: "Größere Rolle"
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10:52 14.03.2017
Volkswagen Logo und US-Flagge. Quelle: Arno Burgi/Archiv
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Wolfsburg

Das Land bleibe - trotz der dort zuerst bekanntgewordenen Dieselkrise - ein "strategischer Kernmarkt" sowohl für den VW-Gesamtkonzern als auch für die Hauptmarke VW Pkw. "Wir stehen zu unseren Investitions- und Standortentscheidungen und wollen langfristig in den USA eine deutlich größere Rolle spielen als heute", sagte der Manager am Dienstag in Wolfsburg. Vor allem die Töchter Porsche und Audi seien dort erfolgreich.

Der neue US-Präsident Donald Trump hatte bei einheimischen und ausländischen Autobauern zuletzt große Sorgen wegen möglicher Strafzölle ausgelöst. Wie Volkswagen produzieren viele Unternehmen in Mexiko und beliefern von dort aus den wichtigen US-Markt zu geringen Kosten, weil beide Länder zur nordamerikanischen Freihandelszone Nafta gehören. VW, aber auch Daimler und BMW unterhalten zudem Werke in den USA selbst. Von dort werden auch viele Autos aus den USA exportiert. VW-Finanzvorstand Frank Witter betonte, man beobachte in der Wirtschaftspolitik generell mehr "protektionistische Tendenzen".

dpa

Zum Start des großangelegten Umbau- und Sparprogramms "Zukunftspakt" kämpft die Kernmarke von Volkswagen weiter mit ihrer Gewinnschwäche. Auch ohne Betrachtung der Folgen der Diesel-Affäre und anderer Sondereinflüsse ging das Ergebnis 2016 im laufenden Geschäft um 11,1 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro zurück.

14.03.2017

Der harte Wettbewerb und hohe Kosten für neue Technologien haben die Volkswagen-Tochter Audi im vergangenen Jahr belastet. Das Ergebnis sank 2016 vor Sondereinflüssen vor allem aus der Diesel-Krise um 5,6 Prozent auf rund 4,8 Milliarden Euro.

14.03.2017

Im Konflikt um die Wahlkampfauftritte türkischer Minister im Ausland hat Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Mäßigung aufgerufen. "Es empfiehlt sich sehr, die Temperatur zu dämpfen und die nächste Eskalationsstufe zu vermeiden", sagte Weil am Montagabend in Hannover.

14.03.2017
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