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Niedersachsen Umfragetief heizt Streit in Niedersachsen-AfD an
Nachrichten Niedersachsen Umfragetief heizt Streit in Niedersachsen-AfD an
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06:13 23.03.2017
Paul Hampel hält während des Landesparteitages der AfD eine Rede. Quelle: Philipp von Ditfurth/Archiv
Hannover

Verschiedene Meinungsforschungsinstitute sahen die AfD zuletzt bundesweit bei acht bis neun Prozent und damit deutlich schwächer als Ende 2016.

In der niedersächsischen AfD tobt seit Wochen ein Machtkampf zwischen Anhängern und Gegnern des Landesvorsitzenden Paul Hampel. Bei dem Parteitag an diesem Wochenende will die Göttinger Kreisvorsitzende Dana Guth gegen Hampel kandidieren.  

Nach Ansicht von Micus sind zudem Parteien des rechten Spektrums anfällig für "politischen Treibsand". Sie würden Personen anziehen, die wegen ihrer Rigorosität und geringen Toleranzbereitschaft für die innerparteiliche Arbeit und die Suche nach Kompromissen wenig geeignet seien. Dieses Phänomen zeige sich auch in anderen Landesverbänden der AfD, beispielsweise in Baden-Württemberg. Als dritten Grund für den Dauerzwist in der niedersächsischen AfD sieht Micus die mangelnde integrative Kraft des Landesvorsitzenden Hampel. "Er greift seine Gegner direkt an - das ist das genaue Gegenteil davon, was die Partei jetzt bräuchte", sagte der Parteienforscher.

dpa

Niedersachsen Belästigung bei der Bundeswehr - Richter sauer auf von der Leyen

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nimmt die Oldenburger Staatsanwaltschaft aufs Korn. Die Behörde habe sich bei einem Fall von Belästigung in der Truppe falsch verhalten. Auch die Niedersächsische Staatskanzlei ging gestern auf Distanz zu den Juristen. Der Niedersächsische Richterbund schoss gestern zurück: Von der Leyen erzähle nur die Hälfte der Geschichte und die Staatskanzlei lasse die Landesbehörde „im Regen stehen“.

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Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter bekommt eine neue Präsidentin. Die Naturwissenschaftlerin Inge Paulini übernimmt die Position von Wolfram König, der das Amt seit 1999 leitete, teilte das Bundesumweltministerium am Mittwoch mit.

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