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Am 1. Januar 2015 waren in Bremen knapp 12 600 Zweitwohnsitze registriert.

Am 1. Januar 2015 waren in Bremen knapp 12 600 Zweitwohnsitze registriert. © Jochen Lübke/Archiv

Finanzen

Zweitwohnsitz Bremen soll zum 1. Januar 2016 teurer werden

Wer seinen Zweitwohnsitz in Bremen hat, der muss vom 1. Januar 2016 an mit höheren Abgaben rechnen. Wie von der neuen rot-grünen Koalition des kleinsten Bundeslandes vereinbart, soll die jährlich zu zahlende Zweitwohnungssteuer von 10 auf 12 Prozent der Jahresnettokaltmiete steigen.

Bremen. Damit will sich die Stadt am Niveau vergleichbarer Universitätsorte wie Dortmund, Bochum und Bonn orientieren.

"Bremen mit seiner Haushaltsnotlage muss die Einnahmen steigern", sagte die Sprecherin des Finanzressorts, Dagmar Bleikert, der dpa. Die Steuer soll als Nebeneffekt auch Anreiz dafür sein, seinen Erstwohnsitz in Bremen anzumelden. Bremen freue sich generell über neue Einwohner, auch weil zum Beispiel der Länderfinanzausgleich von der Einwohnerzahl abhänge.

Die ganz großen Summen nimmt Bremen mit der Abgabe nicht ein. Doch brachte die Zweitwohnungssteuer 2013 immerhin 443 000 Euro. 2014 war die Summe leicht rückläufig (438 000 Euro). Am 1. Januar 2015 waren in Bremen knapp 12 600 Zweitwohnsitze registriert. Wegen bestehender Ausnahmeregelungen waren davon aber nur rund 3190 steuerpflichtig. Die Stadtgemeinde Bremerhaven hat keine Zweitwohnungssteuer.

dpa


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