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Viele Eier wurde auch falsch gekennzeichnet.

Viele Eier wurde auch falsch gekennzeichnet. © Friso Gentsch/Archiv

Agrar

Zu viele Hühner im Stall: 26 Strafbefehle beantragt

Wegen zu voller Hühnerställe und falsch gekennzeichneter Eier hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg 26 Strafbefehle beantragt. Sieben davon seien inzwischen von verschiedenen Amtsgerichten in Niedersachsen erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Oldenburg. Die Behörden hatten in mehreren Bundesländer Verstöße entdeckt, erste Ermittlungen reichen bis in das vergangene Jahr zurück.

Die Kennzeichnung von Eiern als Bio-, Freiland-, Boden- oder Käfighaltung ist von Grenzen bei der Stallbelegung abhängig. Die Beschuldigten sollen die Eier trotz Überbelegung um bis zu 50 Prozent mit der jeweiligen Kennzeichnung verkauft haben. Sie müssen sich wegen gewerbsmäßigen Betrugs, Verstößen gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch und bei Bio-Eiern wegen Verstößen gegen das Ökologische Landbaugesetz verantworten.

Die Staatsanwaltschaft habe Bewährungsstrafen zwischen sieben Monaten und einem Jahr beantragt. Acht weitere Verfahren seien gegen Zahlung von Geldauflagen vorläufig eingestellt worden. Die Ermittlungen in weiteren rund 125 Verfahren dauern noch an. Die Zentralstelle für Landwirtschaftsstrafsachen der Oldenburger Staatsanwaltschaft ist für ganz Niedersachsen zuständig.

dpa


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