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Ein Auszubildener bohrt ein Loch.

Ein Auszubildener bohrt ein Loch. © Julian Stratenschulte/Archiv

Kriminalität

Zoll bremst Schmuggler und Schwarzarbeiter aus

Gefälschte Markenklamotten, Drogen, Waffen, Schmuggelzigaretten oder unter den Artenschutz fallende Souvenirs bei heimkehrenden Urlaubern: Die Fahnder vom Hauptzollamt Hannover haben bei der Kontrolle von Autos, Gepäck und Postsendungen im vergangenen Jahr wieder reichlich verbotene Dinge entdeckt.

Hannover. Darunter befanden sich eine Million unversteuerte Zigaretten, 5500 Ecstasy-Tabletten, 17,5 Kilogramm Amphetamine sowie 68 000 gefälschte Parfüm-Flakons, wie das Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte. Schwarzarbeitskontrollen zogen 3200 Strafverfahren und 1700 Bußgeldverfahren nach sich. Über 26 Jahre an Haftstrafen wurden in der Summe gegen Menschen verhängt, die Stütze kassierten und verbotenerweise parallel jobbten.

Das Hauptzollamt Hannover mit seinen Dienststellen in Lüneburg, Soltau, Verden, Celle, Hannover, Hameln und Holzminden erzielte im vergangenen Jahr rund 1,4 Milliarden Euro an Einnahmen. Am meisten brachten die Kernbrennstoffsteuer mit 415 Millionen Euro, die Stromsteuer mit 240 Millionen Euro und die Energiesteuer mit 230 Millionen Euro ein. Zudem wurden 33 Millionen Euro Zölle, die an die EU abgeführt werden, und 400 Millionen Euro Einfuhrumsatzsteuern erhoben. Rund acht Millionen Euro Biersteuer wurden an die Landeskasse abgeführt. 620 Zöllner waren für das Hauptzollamt im Einsatz.

dpa


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