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Niedersachsen BGH entscheidet im Fall von zerstückelter Leiche am Mittwoch
Nachrichten Niedersachsen BGH entscheidet im Fall von zerstückelter Leiche am Mittwoch
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14:45 22.02.2018
Das Schild am Eingang zum Landgericht Leipzig. Quelle: Jan Woitas/Archiv
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Leipzig

In dem bizarren Justizfall will der Bundesgerichtshof noch am Mittwoch ein Urteil verkünden. Der 5. Strafsenat in Leipzig kündigte für 15.00 Uhr eine Entscheidung an.

Der Mann war in Dresden zu mehr als acht Jahren Haft verurteilt worden. Sein Verteidiger beantragte in der mündlichen Verhandlung am BGH, das Urteil aufzuheben und die Sache zur Neuverhandlung an ein anderes Landgericht in Sachsen zu verweisen. Die Vertreter der Bundesanwaltschaft und der Nebenklage forderten, das Urteil zu ändern und eine lebenslange Freiheitsstrafe zu verhängen.

Es ist bereits die zweite Revisionsverhandlung in diesem Fall vor dem Strafsenat in Leipzig. Das erste Urteil in diesem Verfahren vom Landgericht Dresden wegen Mordes und Störung der Totenruhe zu achteinhalb Jahren hatte der Senat bereits im April 2016 aufgehoben. Im Dezember hatte ein anderes Schwurgericht in Dresden das Strafmaß um einen Monat verlängert. Alle Prozessbeteiligten hatten daraufhin erneut Revision beantragt.

Ein 59 Jahre alter Geschäftsmann war im November 2013 nach Sachsen gefahren, um sich "schlachten" zu lassen. Schon seit seiner Jugend hatte er nach Angaben aus seinem Umfeld diese makabre Fantasie. Auf einer Kannibalismus-Seite im Internet war er auf den Kriminalbeamten gestoßen. Der soll davon geträumt haben, eine Leiche zu zerstückeln. Er holte den Gast vom Bahnhof ab und fuhr mit ihm in seine Pension im Gimmlitztal im Erzgebirge. Kurz darauf war der Geschäftsmann tot.

dpa

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