Navigation:
Migration

Zeitung: 30 Sporthallen dienen noch als Notunterkunft

Trotz gesunkener Flüchtlingszahlen leben in Niedersachsen immer noch Schutzsuchende in Sporthallen. 30 Sporthallen würden noch als Notunterkünfte für Flüchtlinge genutzt, berichtete die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) in Hannover.

Hannover. Das gehe aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine FDP-Anfrage im Landtag hervor. Fast 1800 Menschen seien in den Sporthallen untergebracht. In den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes werden dem Bericht zufolge derzeit nur 3800 Flüchtlinge betreut. Im Januar seien es noch rund 17 000 Menschen gewesen.

Die FDP forderte laut "Bild" mehr Unterstützung aus dem Innenministerium für die Kommunen. Innenexperte Jan-Christoph Oetjen sagte dem Blatt: "Es ist unverantwortlich, dass das Land jetzt sogar Verträge kündigt und Kapazitäten abbaut. Die Landesregierung sollte die Kommunen bei der Verteilung der Flüchtlinge entlasten und die eigenen freien Kapazitäten nutzen."

Immer mehr Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge können aber wieder für ihren ursprünglichen Zweck genutzt werden. In vielen Städten wurden ähnliche Unterkünfte bereits geschlossen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie