Navigation:
Kommunen

Zahl der verkaufsoffenen Sonntage auf dem Prüfstand

Hannover (dpa/lni) - Die Zahl der verkaufsoffenen Sonntage in Niedersachsen wird wahrscheinlich eingeschränkt. Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover.

Im Oktober hatte die Gewerkschaft Verdi erfolgreich gegen die Öffnung der Geschäfte in der hannoverschen Innenstadt am 8. November und 27. Dezember geklagt. Das niedersächsische Sozialministerium prüft jetzt das Urteil und erwägt eine Neufassung des Gesetzes. Bisher dürfen die Geschäfte an kirchlichen Feiertagen generell nicht öffnen. "Wir diskutieren, ob eventuell der 1. Mai und der 27. Dezember auch unter diese Ausnahmeregelungen gefasst werden", sagte Ministeriumssprecherin Heinke Traeger am Mittwoch.

Über die geplanten strengeren Regeln für verkaufsoffene Sonntage hatte zunächst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Derzeit können in Niedersachsen staatlich anerkannte Ausflugsorte acht verkaufsoffene Sonntage pro Jahr ausweisen, andere Städte nur vier. Am Sonntag nach Weihnachten hatten unter anderem Hameln und Celle zahlreiche Menschen zum Einkaufen angelockt. Die Einzelhändler in der City von Hannover mussten wegen des Gerichtsurteils ihre Läden dagegen zulassen und auf das große Geschäft verzichtet. Sie zeigten sich wütend und enttäuscht.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie