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Drogen

Zahl der jugendlichen Komasäufer gesunken

Die Zahl der jugendlichen Komasäufer in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr erneut gesunken. Dafür stieg die Zahl der Rentner stark an, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus kamen.

Hannover. Das geht aus Daten des Statistischen Landesamtes hervor, die die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Dienstag veröffentlichte. Nach Alkoholmissbrauch mussten im vergangenen Jahr insgesamt 2134 Jungen und Mädchen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren in niedersächsische Kliniken eingeliefert werden - rund sieben Prozent weniger als 2013. Jungen kommen dabei deutlich öfter mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus als Mädchen.

Der bisherige Höchststand war 2012 mit 2788 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht worden. Generell nahm die Zahl der Menschen, die sich mit Alkohol ins Koma tranken, seit 2000 in Niedersachsen kontinuierlich zu - von damals 4588 auf insgesamt 12 521 im vergangenen Jahr.

Auffällig ist, dass die Zahl der betroffenen Rentner im Alter von über 65 seit 2013 ansteigt: Von 766 über 807 auf 922 Fälle. Ein Grund könne die demografische Entwicklung mit dem Älterwerden der Gesellschaft sein, sagte ein DAK-Sprecher in Hamburg. Regional aufgeschlüsselt gab es in der Region Hannover 2014 die meisten Menschen mit einer Alkoholvergiftung: insgesamt 2819. Es folgten die Kreise Hildesheim (524), Göttingen (460), Osnabrück (439), Diepholz (423). dpa


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