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Einzelhandel

Zahl der Teilzeitstellen im Bremer Einzelhandel steigt

Im Bremer Einzelhandel arbeiten immer mehr Menschen in Teilzeit. Die Entwicklung betreffe vor allem Frauen, teilten die Arbeitnehmerkammer Bremen und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Dienstag mit.

Bremen. Seit 2007 wurden mehr als 900 Vollzeit-Arbeitsplätze von Frauen abgebaut, während gut 2600 zusätzliche Teilzeitstellen für Frauen entstanden sind, wie es in einer Publikation der Arbeitnehmerkammer heißt. Wegen der niedrigen Vergütung in der Branche könnten viele Teilzeit-Beschäftigte nicht von ihrem Einkommen leben. Für die im Einzelhandel beschäftigten Männer stieg die Zahl der Vollzeitstellen den Angaben zufolge in dem Zeitraum um über 300. Grund sei, dass Männer öfter in Führungspositionen beschäftigt seien.

"Durch die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten, die Ausweitung von Verkaufsflächen und den Online-Handel steigt der Wettbewerbsdruck und wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen", sagte der Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer, Ingo Schierenbeck. Um die Entwicklung zu stoppen, forderten DGB und Arbeitnehmerkammer allgemeinverbindliche Tarifverträge und die Beschränkung des Ladenschlusses auf 22.00 Uhr. Mit mehr als 20 500 Beschäftigten - davon 71 Prozent Frauen - ist der Einzelhandel eine der größten Branchen im Land Bremen.

dpa


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