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Migration

Zahl der Spätaussiedler steigt weiter

Die Zahl der nach Deutschland eingereisten Spätaussiedler hat sich im fünften Jahr in Folge erhöht. Bis zum Jahresende wurden im bundesweit einzigen Aufnahmelager für Aussiedler im südniedersächsischen Friedland 7134 Ankömmlinge aus den früheren Mitgliedsstaaten der Sowjetunion registriert.

Friedland. Dies seien etwa 500 mehr als im Jahr 2016, sagte der Leiter der Einrichtung, Heinrich Hörnschemeyer. Es handele sich vorwiegend um jüngere Familien, die bereits Verwandte in der Bundesrepublik haben. Die Zahl der Aussiedler hatte im Jahr 2012 mit rund 1800 einen absoluten Tiefstand erreicht. Seither ist sie kontinuierlich wieder gestiegen.

Ein wesentlicher Grund für die Entwicklung sei der Wegfall der Zuzugs-Sperre für Familienangehörige, sagte der Göttinger Historiker Alfred Eisfeld, der sich auf das Thema "Aussiedler" spezialisiert hat. Er rechne auch für die kommenden Jahre mit zahlreichen weiteren Aussiedlern, sagte Eisfeld.

dpa


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