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Soziales

Würzburg ist Deutschlands Stiftungshauptstadt

Würzburg hat deutschlandweit pro Kopf die meisten Stiftungen. Mit 92 Stiftungen auf 100 000 Einwohner liegt die Hauptstadt Unterfrankens mit Abstand vor Hamburg und dem niedersächsischen Oldenburg (beide 78) an der Spitze des Rankings, wie der Bundesverband Deutscher Stiftungen zum Tag der Stiftungen am Samstag mitteilte.

Würzburg. "Das liegt an der Stadtgröße", erläuterte ein Sprecher des Verbands den Grund für den Boom. Würzburg sei eine Großstadt, aber mit knapp 125 000 Einwohnern dennoch "überschaubar". Deshalb gebe es traditionell einen guten Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger untereinander und ein starkes bürgerschaftliches Engagement. Außerdem gebe es einen "Kipp-Punkt": "Wenn an einem Ort Stiftungs-Engagement schon stark ausgeprägt ist, dann ermutigt das andere Menschen, auch zu stiften."

Der Stiftungsboom reicht in Würzburg bis ins Mittelalter zurück. Die Universitätsstadt am Main besitzt mit dem Bürgerspital zum Heiligen Geist, gegründet 1316, eine der ältesten noch bestehenden Stiftungen Deutschlands. Zum europaweiten Tag der Stiftungen stellen viele der 21 301 Stiftungen in Deutschland ihr Engagement vor.

dpa


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