Navigation:
Umwelt

Wolfsexperte könnte Vergrämung fortsetzen

Nach einem ersten Einsatz zur Vergrämung des verhaltensauffälligen Wolfes von Munster ist eine weitere Aktion nicht ausgeschlossen. Das teilte ein Sprecher des Umweltministeriums in Hannover am Dienstag mit.

Reinsehlen/Hannover. Zunächst habe es am Sonntag und Montag acht Begegnungen des beauftragten Experten aus Schweden mit dem Tier gegeben, das zuletzt jegliche Scheu vor Menschen verloren hatte. Geschossen worden sei aber nicht. Bei den Annäherungen wurde teils gesprochen und geschrien, wie der beauftragte Biologe am Montag in Reinsehlen berichtet hatte.

Der Wolf sei in Begleitung eines zweiten Tieres gewesen und habe sich deutlich scheuer verhalten als in den vergangenen Wochen berichtet. Selbst bei größeren Abständen habe das Tier ein ausgeprägtes Fluchtverhalten gezeigt. Der Wolf werde aber weiter intensiv beobachtet, sagte der Sprecher in Hannover. Bei Bedarf sei eine Wiederholung auch mit härteren Maßnahmen nicht ausgeschlossen. "Die Anordnung des Ministeriums zur Vorbereitung einer möglichen Entnahme des Tiers aus der Natur behält bis auf weiteres ihre Gültigkeit", hieß es. Entnahme kann ein Leben im Gehege oder notfalls auch die Tötung des Wolfes bedeuten.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie