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Migration

Wissenschaftler: Migrationsforschung sollte gestärkt werden

Deutschland sollte nach Ansicht des Osnabrücker Migrationsforschers Andreas Pott beim Umgang mit Migration mehr für Grundlagenforschung tun. Wie sich bei der aktuellen Debatte um das Flüchtlingsdrama etwa im Mittelmeer zeige, reagiere Politik und Öffentlichkeit immer sehr anlassbezogen auf aktuelle Probleme, sagte Pott am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Osnabrück.

Osnabrück. "Es gibt viel kurzfristige Projektförderung, aber Grundlagenforschung zu einem Gebiet, das für diese Gesellschaft und die Weltgesellschaft zentral ist, das gibt es viel zu wenig", sagte Pott.

Bislang gebe es in Deutschland nur das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) in Osnabrück, das einen interdisziplinären Ansatz verfolge und fest an einer Universität verankert sei. "Deutschland bräuchte eigentlich mehrere solcher Institute", sagte er mit Blick auf das 25-Jährige Bestehen des IMIS.

dpa


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