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Verkehr

Wirtschaftsverband Weser: Bundesverkehrswegeplan nachbessern

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplan 2030 muss aus der Sicht des Wirtschaftsverbandes Weser nachgebessert werden. Die Anpassungsmaßnahmen bei der Außen- und Unterweser seien nur als "vorrangiger Bedarf" bewertet worden und sollten damit erst bis 2030 umgesetzt werden, kritisierte der Verband am Montag in Nordenham auf dem "Wesertag 2016".

Nordenham. Dagegen sei die Elbvertiefung als "laufendes und fest disponiertes Vorhaben" mit zugesagtem Baubeginn eingestuft. "Das ist eine Benachteiligung der niedersächsischen und bremischen Häfen an der Weser", sagte der Vorsitzende des Verbandes, Bremens ehemaliger Bürgermeister Klaus Wedemeier (SPD). Er forderte eine Gleichbehandlung von Weser und Elbe.

Kritik gab es auf dem Verbandstag auch an den im Bundesverkehrswegeplan festgelegten Finanzmitteln. Es bestehe eine erhebliche Deckungslücke von über zwei Milliarden Euro, sagte Wedemeier. So sollten für Aus- und Neubaumaßnahmen bis 2030 rund 1,8 Milliarden Euro bereitgestellt werden, obwohl für die als vordringlicher Bedarf ausgewiesenen Projekte etwa 3,9 Milliarden Euro erforderlich wären. "Es wird zu harten Verteilungskämpfen zwischen den einzelnen Wasserstraßen kommen", befürchtete der Verbandspräsident.

dpa


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