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Niedersachsen Wirtschaftsminister sieht Brexit als Konjunkturbremse
Nachrichten Niedersachsen Wirtschaftsminister sieht Brexit als Konjunkturbremse
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06:03 13.07.2018
Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister in Niedersachsen, spricht während eines Interviews mit Journalisten. Quelle: Peter Steffen
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Hannover

"Der Brexit kann uns in Niedersachsen Wachstum kosten - und zwar in allen Bereichen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Großbritannien sei als einer der wichtigsten Handelspartner Niedersachsens wirtschaftlich eng mit dem Land verflochten. "Sollte 2019 der Brexit endgültig kommen, wird er nicht spurlos an unserer Wirtschaft vorbeigehen", warnte er. "Aber ich hoffe, es bleibt in einem überschaubaren Ausmaß und wir können die Verluste an anderer Stelle wieder kompensieren."

Althusmann hält das auch für machbar, weil die Wirtschaft robust sei: "Das Land hat ein Bruttoinlandsprodukt von rund 288 Milliarden Euro und ein Wachstum stabil über zwei Prozent." Viel schwerer wiegen würden US-Strafzölle auf Autos, wie sie von den USA angekündigt wurden, sagte Althusmann mit Blick auf den größten Arbeitgeber in Niedersachsen, Volkswagen.

Er persönlich habe nie die Hoffnung aufgegeben, dass vielleicht doch noch ein Umdenken beim Brexit in Großbritannien stattfinde. "Ich glaube, dass eine große Zahl der Briten es inzwischen als Fehler erkannt hat, aus dem Friedensanker-Projekt Europa auszusteigen und nur auf Verbindungen über Handelsverträge zu setzen", sagte der CDU-Politiker, meinte jedoch: "Aber zumindest im Moment ist leider kein "Zurück" erkennbar; wir haben uns also darauf einzustellen."

dpa

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