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Windpark-Konzern PNE stellt Quartalszahlen vor

Mitten in einem internen Machtkampf stellt der Cuxhavener Windpark-Entwickler PNE Wind AG heute seine Bilanz für das zweite Quartal vor. Wegen einer tumultartigen Szene hatte der Vorstand die Hauptversammlung des Unternehmens im Juni abbrechen müssen, ohne ein Ergebnis verkünden zu können.

Cuxhaven. Im vergangenen Jahr war PNE in die roten Zahlen gerutscht. Während der Umsatz im Vorjahresvergleich um rund die Hälfte auf 211 Millionen Euro stieg, brach der Überschuss massiv ein. 2014 hatte PNE mit rund 13 Millionen Euro Verlust beendet, nachdem 2013 noch 41 Millionen Euro Gewinn zusammengekommen waren. Die Windparkgruppe zählte im März gut 400 Mitarbeiter.

Hintergrund der Querelen ist ein interner Machtkampf. Ende 2014 hatte das Unternehmen seinem Aufsichtsrat Volker Friedrichsen eine Mandatsniederlegung nahelegt, weil er sein Amt nicht mehr objektiv führen könne. Friedrichsen hatte den Grundstein für die Unternehmensgruppe WKN aus Husum gelegt, die 2013 mehrheitlich an die PNE überging. Der Deal machte Friedrichsen zum PNE-Großaktionär. Das Unternehmen hält ihn aber wegen noch ungeklärter Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit dem WKN-Kauf für befangen.

dpa


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