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Kriminalität

Wilderer fischen mit Profi-Stellnetzen

Mit einer ungewöhnlichen Methode sind Fischwilderer im Kreis Nienburg auf Beutezug gegangen: Mit großen professionellen Stellnetzen fingen sie in einem ehemaligen Kiesteich bei Marklohe Zander, Hechte und Brassen, berichtete die Polizei am Montag.

Marklohe. Nachdem Angler Alarm geschlagen hatten, entdeckten die Polizisten zunächst ein an Land gezogenes Netz von 50 Metern Länge und zwei Metern Tiefe. Wenig später fanden sie in dem Teich dann ein zweites, weitaus größeres Netz von 150 Metern Länge. Darin hatten sich bereits zahlreiche Fische verfangen.

Ein Großteil der Tiere war bereits verendet, die anderen konnten die Beamten mit Unterstützung eines Fachmanns befreien und zurück ins Wasser setzen. Verletzte Fische mussten getötet werden. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Tierquälerei und Fischwilderei. Etwas Vergleichbares habe es in der Region noch nicht gegeben, sagte ein Polizeisprecher.

dpa


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