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Der Wichernkranz leuchtet in Lüneburg auf dem 56 Meter hohen Wasserturm.

Der Wichernkranz leuchtet in Lüneburg auf dem 56 Meter hohen Wasserturm. © P. Schulze/Archiv

Brauchtum

Wichernkranz wird wieder über Lüneburg thronen

Einer der größten Adventskränze Europas wird in der Vorweihnachtszeit wieder über den Dächern von Lüneburg leuchten. Ein Kran soll den gewaltigen Aluminiumring mit einem Durchmesser von 13 Metern am 21. November auf den alten Wasserturm der Hansestadt setzen.

Lüneburg. Das erste Kerzenlicht des 1,5 Tonnen schweren Wichernkranzes soll fünf Tage später leuchten, bis Weihnachten wird jeden Tag eine Kerze mehr erstrahlen.

Der gewaltige Adventskranz ist nicht nur schön anzuschauen. Mit einer SMS oder einem Anruf kann der Ring unter den roten und weißen Lichtern für einen guten Zweck zum Leuchten gebracht werden. Mit den Einnahmen soll in diesem Jahr ein interkulturelles Musikprojekt für jugendliche Flüchtlinge und Schüler gefördert werden.

Das Lichtobjekt strahlt bereits zum neunten Mal über Lüneburg. "Mit dem Wichernkranz sind in den vergangenen Jahren mehr als 41 400 Euro für Kinderprojekte gesammelt worden", sagte Projektleiter Michael Elsner.

Die Aktion von Diakonie und Kirchenkreis soll an Johann Hinrich Wichern erinnern, den Erfinder des Adventskranzes. Der evangelische Theologe hatte 1839 Heimkindern in Hamburg erstmals mit einem geschmückten Wagenrad das Warten auf Weihnachten verkürzen wollen.

dpa


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