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Steuern

Weniger Steuersünder zeigen sich in Bremen selbst an

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern ist in diesem Jahr in Bremen deutlich gesunken. Bis Ende November meldeten 50 Menschen ihre unversteuerten ausländischen Kapitalerträge bei der Steuerfahndung im kleinsten Bundesland.

Bremen. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 357 Selbstanzeigen. Insgesamt hatten sich 2014 in Bremen 429 Steuersünder selbst angezeigt.

"Der starke Rückgang der Selbstanzeigen war zu erwarten", sagte Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne). "Offensichtlich wurden Ende 2014 unter Nutzung der alten Regelung vermehrt Selbstanzeigen abgegeben." Die Steuernachzahlungen spülten Bremen 2014 etwa 20,8 Millionen Euro in die Kasse, 2015 werden es voraussichtlich 2 Millionen Euro sein.

Im Januar war die Grenze, bis zu der Steuerhinterziehung bei einer Selbstanzeige straffrei blieb, von 50 000 auf 25 000 Euro gesunken. Zudem wurde die Strafverfolgungsverjährung auf zehn Jahre ausgedehnt.

Auch in Niedersachsen sank die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in diesem Jahr gesunken, allerdings nicht so stark wie erwartet. Seit Jahresanfang gab es bis Ende November 2282 Selbstanzeigen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 3517.

dpa


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