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Ein Gebäude im Brennpunktviertel «Wollepark» in Delmenhorst.

Ein Gebäude im Brennpunktviertel «Wollepark» in Delmenhorst. © Silas Stein/Archiv

Kommunen

Weniger Mieter im "Wollepark": Kontrollen verstärkt

Die Zahl der Mieter in den beiden umstrittenen Wohnblöcken im Delmenhorster Brennpunktviertel "Wollepark" ist in den vergangenen drei Monaten stark zurückgegangen.

Delmenhorst. In den Hochhäusern, die seit Wochen ohne Wasser- und Gasversorgung sind, seien noch 264 Bewohner gemeldet, wie die Stadt Delmenhorst am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Im April waren es noch 347, im Mai noch rund 300.

"Wir haben durch die täglichen Besuche unserer Betreuer vor Ort den Eindruck, dass sich viel, viel weniger Menschen dort aufhalten als vorher", bestätigte Rudolf Mattern, Fachbereichsleiter Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt. Zuerst hatte das "Delmenhorster Kreisblatt" über den Rückgang der Mieter in den beiden "Problemblöcken" berichtet.

Die Polizei verstärkte ihre Sicherheitskontrollen in dem Wohngebiet und seit Montag gibt es eine Brandwache zum Schutz der Bewohner. Dafür wurde laut Stadtverwaltung ein privater Sicherheitsdienst beauftragt, der mit zwei Personen rund um die Uhr in beiden Gebäuden präsent sei. Die Kosten für den Sicherheitsdienst in Höhe von 10 000 Euro je Woche sollen den Eigentümern auferlegt werden. Die stehen aber schon ohnehin bei den Stadtwerken mit 130 000 Euro in der Kreide, weshalb für beide Wohnblöcke Gas und Wasser abgedreht wurden.

dpa


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