Navigation:
Notfälle

Weltkriegsbombe in Braunschweig entschärft

Braunschweig (dpa/lni) - Wegen einer Bombenentschärfung in Braunschweig haben am Montag rund 11 000 Menschen ihre Häuser vorübergehend verlassen müssen. Die 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Mittag bei Baggerarbeiten in einer Tiefe von zwei Metern in der Nähe des Bahnhofsgeländes entdeckt worden.

Kurz nach 23 Uhr konnte der Blindgänger nach Angaben der Stadt entschärft werden. Währenddessen wurden die Züge umgeleitet.

Bereits seit dem Abend hatten am Hauptbahnhof in der Evakuierungszone keine Züge mehr gehalten. Anwohner aus dem Umkreis von einem Kilometer um die Fundstelle wurden während des Einsatzes in einer großen Halle betreut. Pendelbusse brachten sie nach der Entschärfung zurück in ihre Wohngebiete. Ein Stift und ein Alten- und Pflegeheim war wegen besonderer Abschirmmaßnahmen nicht evakuiert worden.

Erst am Sonntag waren zwei Blindgänger bei Hannover entschärft worden. Rund 16 000 Menschen hatten ihre Häuser verlassen müssen. Die wichtige Ost-West-Achse A2 war wegen der Entschärfung von Mittag an bis zum Abend komplett gesperrt gewesen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie