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Zunächst sollen 500 Flüchtlinge in Sumte untergebracht werden.

Zunächst sollen 500 Flüchtlinge in Sumte untergebracht werden. © Philipp Schulze/Archiv

Migration

Weitere Flüchtlinge in 102-Seelen-Dorf Sumte angekommen

Im niedersächsischen Sumte sind am Dienstag zwei weitere Busse mit insgesamt etwa 60 Flüchtlingen eingetroffen. "Damit haben wir jetzt rund 150 Menschen in der Unterkunft", sagte Annegret Droba vom niedersächsischen Arbeiter-Samariter-Bund, der die Notunterkunft in dem Ort mit nur 102 Einwohnern betreibt.

Sumte. Die ersten beiden Busse mit knapp 100 Flüchtlingen, darunter viele Frauen und Kinder, hatten Montagabend das Dorf im Landkreis Lüneburg erreicht, wenig später wurden die ersten registriert. "Auch die medizinischen Untersuchungen konnten noch am Montag abgeschlossen werden", sagte Droba.

Zunächst sollen 500 Flüchtlinge in Sumte untergebracht werden. Ursprünglich hatte das niedersächsische Innenministerium erwogen, bis zu 1000 Menschen in dem lange leerstehenden Komplex mit Bürohäusern einzumieten. Nach Bekanntwerden der Pläne Mitte Oktober waren in Sumte aber erhebliche Bedenken laut geworden. Nach aktueller Planung könnte die Belegung der Anlage in den kommenden Monaten auf bis zu 750 Flüchtlinge anwachsen.

Das Vorhaben hatte über Deutschlands Grenzen hinaus für Schlagzeilen gesorgt. So waren Montagabend mehrere Dutzend Journalisten auch aus dem Ausland nach Sumte gekommen, um über die Ankunft der ersten Flüchtlinge zu berichten. "Wir hoffen, dass das Medieninteresse an der Unterkunft in Sumte ein wenig nachlässt, damit die Flüchtlinge zur Ruhe kommen und die Helfer sich auf ihre Arbeit konzentrieren können", sagte Droba.

dpa


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