Navigation:
Muslime beim Freitagsgebet.

Muslime beim Freitagsgebet. © Julian Stratenschulte/Archiv

Religion

Weil will weiter über Islamvertrag reden

Trotz des Ausstiegs der CDU aus den Gesprächen will Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) weiter über einen Islamvertrag reden. "Wir bleiben bei der Vereinbarung, dass man die Fraktionen anhört und schaut, wie es weitergeht", sagte Weil am Dienstag.

Hannover. "Ich finde es bedauerlich, dass die CDU von dem Vorhaben abgerückt ist, das hindert uns nicht, an dem Verfahren festzuhalten, dass wir in Seelenruhe darüber reden wollen, und erst dann entscheiden." Am Dienstagnachmittag wollten SPD, Grüne und FPD auf Fraktionssitzungen über den Fortgang der Verhandlungen beraten.

"Gegen den Vertragsentwurf gibt es keine inhaltliche Bedenken", betonte Weil. "Jetzt nach der Sommerpause geht es plötzlich um die Verhandlungspartner, darüber wird zu reden sein." Wie Weil weiter sagte, habe der CDU-Fraktionschef Björn Thümler vor der Sommerpause keine Probleme gehabt, sich mit dem türkischen Moscheeverband Ditib zu unterhalten. Vor einer Woche dann war die CDU mit der Begründung aus den Gesprächen ausgestiegen, Ditib werde von der türkischen Regierung beeinflusst und gesteuert. Die CDU sehe die Staatsferne der Verbände als Voraussetzung für ein Zustandekommen der Verträge an - Ditib könne diese Unabhängigkeit aber nicht belegen, hatte Thümler gesagt.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Die Bahn verspricht, pünktlicher zu werden - schafft sie das?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie