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Stephan Weil hält seine Regierungserklärung im Landtag.

Stephan Weil hält seine Regierungserklärung im Landtag. © Holger Hollemann/dpa/Archiv

Parteien

Weil will SPD-Landeschef bleiben

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil muss bei der Neuwahl des SPD-Landesvorstands aller Voraussicht nach keine Gegenkandidaten fürchten. Bislang habe sich noch kein Herausforderer gemeldet, sagte eine Parteisprecherin am Montag in Hannover.

Hannover. Dies sei aber theoretisch noch bis zum Parteitag möglich. Abseits der Vorstandswahl am 9. April in Braunschweig will sich die SPD auf dem Parteitag, in dessen Mittelpunkt die Flüchtlingspolitik steht, programmatisch bis 2018 neu ausrichten.

In der Partei wird nicht damit gerechnet, dass es um den Spitzenposten eine Kampfabstimmung gegen Weil geben wird. Der 57 Jahre alte Jurist hatte das Amt an der Spitze des SPD-Landesverbandes Niedersachsen 2012 von Olaf Lies übernommen, nachdem er zuvor von der Parteibasis zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013 gewählt worden war. Weil gilt seither als unumstrittene Spitze der SPD in Niedersachsen und will sein Amt als Ministerpräsident bei der Landtagswahl 2018 verteidigen.

Der SPD-Vorstand wird turnusmäßig alle zwei Jahre gewählt. 2014 hatte Weil 96,1 Prozent der Stimmen erhalten, 2012 waren es 95,5 Prozent. Vor seinem Gang in die Landespolitik war Weil von 2006 bis 2013 Oberbürgermeister von Hannover.

dpa


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