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Ferdinand Piëch, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG.

Ferdinand Piëch, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG. © Andreas Gebert/Archiv

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Weil will Piëch zum Geburtstag gratulieren

Trotz ihres Zerwürfnises will Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil dem früheren VW-Patriarchen Ferdinand Piëch zu dessen 80. Geburtstag gratulieren.

Hannover. Es sei unbestritten, dass Piëch sich in vielen Jahrzehnten große Verdienste um Volkswagen erworben habe, sagte der SPD-Politiker, der auch dem Aufsichtsrat von VW angehört, den "Schaumburger Nachrichten". Wie genau er dem früheren Vorstandschef und Aufsichtsratsvorsitzenden von Volkswagen seine Glückwünsche übermitteln will, ließ Weil offen. "Auf angemessene Weise" werde dies geschehen. Am Ostermontag (17. April) wird Piëch 80 Jahre alt.

Vergangene Woche hatte der frühere Konzernlenker den Großteil seiner Anteile an der VW-Dachgesellschaft Porsche SE an seinen jüngeren Bruder Hans Michel Piëch verkauft. Der 79-Jährige hielt bis dahin 14,7 Prozent der Aktien mit Stimmrecht - der Börsenwert des Pakets liegt bei rund 1,1 Milliarden Euro.

Mit Blick auf Piëchs Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal bei Volkswagen sagte Weil dem Blatt: "Seine Aussagen über einige Präsidiumsmitglieder und mich - ich habe sie als Fake-News bezeichnet - waren allerdings nicht akzeptabel, und ich habe daraus keinen Hehl gemacht." Piëch will bereits im Frühjahr 2015 - lange vor dem öffentlichen Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen im Herbst - auf die Probleme hingewiesen und dies auch dem Präsidium des Aufsichtsrats mitgeteilt haben. Die Anschuldigungen wurden scharf zurückgewiesen.

dpa


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