Navigation:
Behälter mit radioaktiven Abfällen im Zwischenlager in Gorleben.

Behälter mit radioaktiven Abfällen im Zwischenlager in Gorleben. © Julian Stratenschulte/Archiv

Atom

Weil fordert klare Haltung von Merkel im Castor-Streit

Im Streit um die Lagerung von Atommüll erwartet Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), dass die Bundesregierung trotz der Proteste aus Bayern an ihren Plänen festhält.

Hannover. Der noch aus dem Ausland zurückkommende deutsche Atommüll soll nicht mehr nach Gorleben in Niedersachsen zur Zwischenlagerung gebracht werden, sondern auf vier andere Bundesländer aufgeteilt werden, darunter erstmals auch Bayern. "Jahrelang haben die Bayern nach der Maxime gelebt, wir haben den Strom und die Niedersachsen bekommen den Müll", sagte Weil der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Sollte es darüber in Berlin weitere Gespräche geben, müsse Kanzlerin Angela Merkel eine "klare Haltung" vertreten, forderte Weil.

In dem Streit geht es um 26 Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Müll aus Atomkraftwerken, die Deutschland nach der Wiederaufarbeitung aus Frankreich und Großbritannien zurücknehmen muss. Außer in Bayern sollen sie in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Hessen zwischengelagert werden. Die bayerische CSU-Landesregierung lehnt die Pläne aber ab.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie