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Niedersachsen Weil begrüßt #MeTwo als sinnvolles Ventil
Nachrichten Niedersachsen Weil begrüßt #MeTwo als sinnvolles Ventil
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13:05 31.07.2018
Stephan Weil gestikuliert bei einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Quelle: Holger Hollemann/Archiv
Hannover

Die zuletzt in den sozialen Medien entstandene #MeTwo-Bewegung sei dabei aber eine Chance. "Es ist daher sinnvoll", sagte der SPD-Politiker am späten Montagabend vor Journalisten in Hannover, "dass sich über die Netzbewegung jetzt die zu Wort melden, die selbst Opfer sind".

Die Diskussion um Özil sei in hohem Maße heuchlerisch gewesen - man habe sich nach einem sportlichen Desaster auf einen Sündenbock eingeschossen. Özil hatte nach dem schwachen Auftritt der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland seinen Rücktritt aus dem Team erklärt. Zuvor war er wegen Fotos mit dem umstrittenen türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in die Kritik geraten.

Bei der sogenannten "MeTwo"-Kampagne berichteten in den vergangenen Tagen Tausende Menschen auf Twitter unter dem gleichnamigen Hashtag ihre Erfahrungen mit rassistischer Alltags-Diskriminierung. Özil hatte in seiner Rücktrittserklärung Rassismus-Erfahrungen angeprangert und unter anderem kritisiert, Funktionäre des Deutschen Fußball-Bundes hätten seine türkischen Wurzeln nicht respektiert.

dpa

Die Mineralstoffdeponie Haschenbrok im Landkreis Oldenburg kann gebaut werden. Eine Klage des Naturschutzbundes NABU gegen den entsprechenden Planfeststellungsbeschluss hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag abgewiesen, wie eine Sprecherin mitteilte.

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Der Osnabrücker Privatklinikkonzern Paracelsus steht vor einem Neuanfang: Dank eines neuen Eigentümers, der Schweizer Beteiligungsgesellschaft Porterhouse Group AG, endet das Insolvenzverfahren am 1. August. Allerdings ist der Sanierungsprozess noch nicht beendet, betont der neue Vorsitzende der Geschäftsführung, Michael Philippi, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

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Wegen der Hitze und der Trockenheit in diesem Sommer ist in den Talsperren im Harz deutlich weniger Wasser als gewöhnlich. Am Dienstag befanden sich in den sechs großen Westharzer Stauseen rund 102 Millionen Kubikmeter Wasser.

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