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Ein Mensch demonstriert für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit.

Ein Mensch demonstriert für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit. © Maja Hitij/Archiv

Bundesregierung

Weil: Lohnunterschiede durch nichts zu rechtfertigen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat den Kompromiss der Koalition zur Lohngerechtigkeit begrüßt. Es sei unerträglich, dass in Deutschland auch im Jahre 2016 noch gravierende Unterschiede bei der Lohngestaltung für Frauen und Männer bestünden, sagte der Ministerpräsident am Samstag laut Mitteilung.

Hannover. "Es ist durch nichts zu rechtfertigen, dass Frauen bei uns nach wie vor für die gleiche Arbeit im Durchschnitt rund 20 Prozent weniger Lohn bekommen als Männer."

Der jetzt geplante individuelle Auskunftsanspruch wird nach Ansicht Weils durchaus präventive Wirkung zeigen. "Welches Unternehmen kann sich eine solche Diskussion im Hinblick auf eine ungerechte Lohngestaltung leisten?" Die Auskunftspflicht in tarifgebundenen Unternehmen über die Betriebsräte werde zudem die Arbeitnehmervertretung stärken, sagte Weil.

Der Koalitionsausschuss von Union und SPD hatte am Donnerstag vereinbart, dass Unternehmen ab 200 Beschäftigten per Gesetz verpflichtet werden sollen, einen individuellen Rechtsanspruch von Arbeitnehmern auf Informationen über Gehaltsunterschiede einzuführen.

dpa


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