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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). © Julian Stratenschulte/Archiv

Regierung

Weil: Integration der Flüchtlinge bleibt 2016 Hauptaufgabe

Die Integration der über 100 000 neuen Flüchtlinge in Niedersachsen wird 2016 nach Einschätzung von Regierungschef Stephan Weil die Hauptaufgabe für das Land bleiben.

Hannover. "Eine so große Zahl von Menschen in so kurzer Zeit unterzubringen, das hat uns alle miteinander wirklich an den Rand unserer Möglichkeiten gebracht", sagte Weil in seiner am Donnerstag vorab veröffentlichten Neujahrsansprache.

Tausende von Bürgern, die Hilfsorganisationen und die Mitarbeiter bei Land und Kommunen hätten mit angepackt, um die Neuankömmlinge unterzubringen. "Wir haben in Niedersachsen eine Welle der Hilfsbereitschaft erlebt, auf die wir miteinander wirklich stolz sein können", sagte der SPD-Politiker.

2016 müsse Deutschland zu einer "organisierbaren" Form der Zuwanderung zurückkehren. Die Integration der vielen Flüchtlinge sei die wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre. "Die Herausforderung ist wirklich groß", sagte Weil.

Der Regierungschef erklärte, nachdem der VW-Skandal das Land im Herbst erschüttert habe, könne in dieser Sache jetzt wieder optimistischer in die Zukunft geblickt werden. "Im Übrigen wissen wir in Niedersachsen ganz genau, was wir an diesem Unternehmen haben, in guten Zeiten und eben auch in schlechten." Die unverantwortlichen Manipulationen an Abgaswerten hätten aber einen beträchtlichen Schaden angerichtet, von dem Kunden weltweit und Tausende von Beschäftigten in Niedersachsen betroffen seien.

dpa


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