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Schilder der Bremer Landesbank.

Schilder der Bremer Landesbank. © Ingo Wagner/Archiv

Banken

Weil: Derzeit zwei Optionen zur BLB-Rettung im Gespräch

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hält eine gemeinsame Kapitalerhöhung seines Bundeslandes mit Bremen für die angeschlagene Bremer Landesbank (BLB) derzeit nicht für realistisch.

Hannover. "Der klassische Weg, nämlich dass beide Partner das notwendige Kapital bereitstellen, scheint nicht zu funktionieren", sagte Weil im Interview mit dem "Weser-Kurier" (Donnerstag). "Aber wir werden uns alle Mühe geben und die Bremer Landesbank retten."

Weil reagierte auf Äußerungen des Bremer Regierungschefs Carsten Sieling (SPD), der grundsätzlich auch eigene Kapitalhilfen für die BLB nicht ausgeschlossen hatte. Dies werde "natürlich" ein weiteres Mal geprüft, auch wenn dies für Bremen ein riesiger Schritt wäre und nach überwiegender Einschätzung mit EU-Vorgaben nicht vereinbar sei, so Sieling.

Der BLB steht wegen fauler Schiffskredite ein Fehlbetrag von schätzungsweise 400 Millionen Euro ins Haus. Träger der BLB sind die niedersächsische NordLB (55 Prozent) und das Land Bremen (41 Prozent). Derzeit liegen zwei Modelle vor. Entweder bringe Bremen seine Anteile bei der NordLB ein oder die NordLB erwerbe Bremens Anteile, sagte Weil. "Wenn jetzt doch die Variante Kapitalerhöhung wieder eine stärkere Rolle spielen soll, dann müssen uns das unsere Gesprächspartner und Nachbarn sagen."

dpa


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