Navigation:
Ein Landwirt erntet mit einem Mähdrescher ein Weizenfeld.

Ein Landwirt erntet mit einem Mähdrescher ein Weizenfeld. © Julian Stratenschulte/Archiv

Agrar

Warnung vor schädlichen Agrarexporten nach Afrika

Im Vorfeld eines deutsch-afrikanischen Forums des Agrarhandels am Montag in Hannover warnen Entwicklungsorganisationen vor schädigenden Agrarexporten nach Afrika.

Hannover. "Die Frage ist: Will man Afrika nur füttern, oder dabei helfen, eine eigene Nahrungsproduktion aufzubauen", sagte Francisco Marí, Agrarexperte von Brot für die Welt.

Billigexporte in afrikanische Länder würden die lokale Landwirtschaft zerstören. Geflügelexporte aus Niedersachsen nach Südafrika seien ein Beispiel dafür. Südafrika ist Niedersachsens wichtigster Handelspartner auf dem Kontinent. Nach Angaben des Landesamts für Statistik hat Niedersachsen im Jahr 2014 Waren im Wert von 660 Millionen Euro nach Südafrika exportiert.

Das zweite deutsch-afrikanische Agribusiness Forum wird vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der German Agribusiness Alliance und der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) organisiert. Deutsche und afrikanische Agrarvertreter wollen sich über Chancen und Herausforderungen der Branche austauschen.

dpa


Bildergalerien Alle Galerien
Anzeige
Was halten Sie von einem Rauchverbot im Auto?

Alles über Hannover 96

Spielberichte, Hintergründe, Analysen - lesen Sie hier alles über Hannover 96.

Bilder des Tages

../dpa-InfoLine_rs-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-140912-99-04060_large_4_3.jpg

Waschtag: Ein niederländischer Kavallerist wäscht zum «Prinsjesdag» den Schweif seines Pferdes. Foto: Martijn Beekman

zur Galerie