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Niedersachsen Verdi beginnt mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst
Nachrichten Niedersachsen Verdi beginnt mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst
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15:22 14.03.2018
Ein Mann hat vor dem Verdi-Logo eine Trillerpfeife im Mund. Quelle: Patrick Seeger/Archiv
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Hannover/Bremen

Beschäftigte im öffentlichen Dienst haben in einigen Städten in Niedersachsen und Bremen in Kitas, Verkehrsbetrieben oder bei der Müllabfuhr mit Arbeitsniederlegungen begonnen. Mit den Warnstreiks machte die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch auf ihre Forderungen nach mehr Geld aufmerksam. Nach Angaben einer Gewerkschaftssprecherin kam es in Stade, Nienburg, in der Region Hannover, Osnabrück, Melle, Wolfsburg und Göttingen zu Arbeitsniederlegungen. In Hannover wurden die Stadtverwaltung, die Sparkasse und der Abfallwirtschaftsbetrieb bestreikt. In Göttingen, Wolfsburg und Osnabrück waren die Verkehrsbetriebe betroffen. Auch in Kindertagesstätten und den Verwaltungen wurde zum Teil gestreikt.

In Bremen und Bremerhaven waren Beschäftigte unter anderem aus Sparkassen, Verwaltung, Kliniken und Behörden zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. An den Warnstreiks beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben etwa 2600 Beschäftigte. Am Donnerstag soll es in Niedersachsen und Bremen flächendeckende Streiks geben.

Davon betroffen sind Fahrgäste der kommunalen Verkehrsbetriebe, aber auch Kinder und Eltern. In Braunschweig werden am Donnerstag nach Angaben der Stadt von 33 Kindertagesstätten mindestens 8 Einrichtungen geschlossen. Im gesamten Braunschweiger Stadtgebiet wird es auch keinen Linienverkehr geben, weil Busse und Bahnen in den Depots bleiben.

Auch in der Landeshauptstadt Hannover sollen am Donnerstag Bahnen und Busse der Verkehrsgesellschaft Üstra in den Depots bleiben. Ebenso fällt die Müllabfuhr in der Region Hannover ersatzlos aus.

In den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten in den Kommunen und beim Bund fordert die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden.

Nach wie vor lägen bei den zentralen Fragen Gewerkschaften und Arbeitgeber weit auseinander, sagte Verdi-Landeschef Detlef Ahting. Er verwies auf die sprudelnden Steuereinnahmen der öffentlichen Hand, weswegen das Argument der leeren Kassen kaum nachvollziehbar sei.

dpa

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