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Rote Trillerpfeifen mit dem Logo der IG-Metall.

Rote Trillerpfeifen mit dem Logo der IG-Metall. © Jens Wolf/Archiv

Industrie

Warnstreik bei Rheinmetall Defence Electronics

Bei einem Warnstreik der Rüstungsfirma Rheinmetall Defence Electronics (RDE) in Bremen haben am Montag nach Angaben der IG Metall rund 250 Mitarbeiter vorübergehend ihre Arbeit niedergelegt.

Bremen. Das Unternehmen selbst sprach von rund 100 RDE-Mitarbeitern, die sich am Warnstreik beteiligt hätten - neben Gewerkschaftsvertretern und organisierten Kollegen aus anderen Unternehmen.

Die Beschäftigten forderten ihren Arbeitgeber auf, Verhandlungen über einen Tarifvertrag zu beginnen, wie der Geschäftsführer der IG Metall Bremen, Volker Stahmann, sagte. "Im Rheinmetall-Konzern sind alle Standorte tarifgebunden, nur der Bremer nicht." Das Unternehmen will seine Entscheidung Ende September mitteilen. Die Rheinmetall Defence Electronics GmbH ist eine Rheinmetall-Tochterfirma und hat in Bremen rund 1200 Beschäftigte.

RDE teilte mit, die Geschäftsführung sei bereit, ein weiteres Sondierungsgespräch mit der IG Metall zu führen. "Unser Ziel ist eine Lösung, die den spezifischen Wettbewerbsbedingungen des Unternehmens Rechnung trägt", teilte Rheinmetall-Pressesprecher Oliver Hoffmann mit.

dpa


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