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Kriminalität

Ware nur gegen Vorkasse: Betrug mit fingierten Onlineshops

Sie boten Smartphones, Kaffeemaschinen und Motorroller gegen Vorkasse an - doch Ware sahen die Kunden nie: In Göttingen haben Ermittler jetzt zwei kriminellen Berlinern das Handwerk gelegt, die mehr als 600 arglose Shopper im Internet abgezockt haben.

Göttingen/Berlin. Die beiden 25 Jahre alte Männer legten in vollem Umfang Geständnisse ab, teilte die Schwerpunktstaatsanwaltschaft zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Göttingen am Donnerstag mit.

Die Betrüger räumten ein, dass sie die arglosen Nutzer der Onlineshops um zum Teil sehr hohe Vorkasse-Zahlungen für ihre Bestellungen brachten. Die beiden Männer sollen seit Ende 2012 im Internet immer wieder neue Onlineshops eröffnet haben, in denen sie neben hochwertigen Kaffeeautomaten auch Elektronikartikel, Motorroller, Spielekonsolen und Smartphones zu scheinbar konkurrenzlos günstigen Preisen anboten.

Die Kunden erfuhren aber erst nach Aufgabe der Bestellung, dass sie zahlen mussten, bevor die Ware geliefert werden sollte. Mindestens 663 Überweisungen von Geschädigten seien aktenkundig, doch die Ware sei in keinem einzigen Fall geliefert worden, hieß es von den Ermittlern.

dpa


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