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Trockene Hitze lässt die Waldbrandgefahr steigen.

Trockene Hitze lässt die Waldbrandgefahr steigen. © Philipp Schulze/Archiv

Wetter

Waldbrandgefahr in Niedersachsen und Bremen lässt nach

Die Waldbrandgefahr in Niedersachsen sinkt wieder. Meteorologen gaben am Freitag eine erste Entwarnung, nachdem die Gefahr zur Mitte der Woche hin durch die heißen Temperaturen bedrohlich angestiegen war.

Hannover. "Das Gröbste ist überstanden", sagte Corina Schube vom Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung in Braunschweig.

Während in Teilen Ostdeutschlands und in Oberfranken weiterhin die höchste Warnstufe gilt, sehen Meteorologen für Niedersachsen und Bremen derzeit nur noch eine mittlere Gefahr. Für kommende Woche wird wechselhaftes Wetter erwartet, so dass das Risiko nicht erneut ansteigen soll. "Von den Temperaturen her bleibt es sommerlich. Wir erwarten aber immer wieder vereinzelte Schauer und Gewitter", sagte Schube.

Zur Mitte der Woche hatten sich in ganz Niedersachsen Brände auf Stoppelfeldern gehäuft, die bei Erntearbeiten in Brand gerieten. Allein bei Neustadt am Rübenberge bei Hannover wurden drei Felder verwüstet. Dabei wurde ein 72-jähriger Landwirt schwer verletzt. Der Mähdrescherfahrer erlitt vermutlich einen Herzinfarkt und wurde von Passanten bewusstlos aus seinem Fahrzeug gezogen.

Im Landkreis Oldenburg fing bei Ganderkesee eine Rundballenpresse an einer Gleisböschung Feuer. Der Zugverkehr zwischen Oldenburg und Delmenhorst wurde daraufhin für etwa eine Stunde eingestellt. Auch in Belm und Glandorf im Landkreis Osnabrück, in Handorf bei Lüneburg und in Asendorf im Kreis Harburg brannten Stoppelfelder. Menschen wurden nicht verletzt.

dpa


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