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Blick auf den Eingang zum Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau.

Blick auf den Eingang zum Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau. © Hendrik Schmidt/Archiv

Naturschutz

Waldbesitzer demonstrieren vor Umweltbundesamt

Dutzende Waldbesitzer haben am Montag vor das Umweltbundesamt (UBA) in Dessau-Roßlau demonstriert. Sie warfen der Behörde vor, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu behindern.

Dessau-Roßlau. So gebe es vom UBA die Vorgabe, nur 50 Prozent eines von Schädlingen befallenen Waldes behandeln zu dürfen. Dadurch könnten sich Insekten wie der Eichenprozessionsspinner weiter ausbreiten. Der Verband befürchte, dass ganze Wälder sterben könnten. Rund 150 Menschen nahmen an der Demonstration teil, wie der Veranstalter und Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt, Ehlert Natzke, sagte.

Das UBA wies die Vorwürfe der Waldbesitzer zurück. Die Bekämpfung von Schädlingen im Wald mit Pflanzenschutzmitteln sei möglich. Die Behörde habe stets ihre Zustimmung bei der Zulassung erteilt. Allerdings würden solche Mittel häufig zu oft und zu früh verwendet. Dem Umweltschutz müsse hier mehr Rechnung getragen werden. Die Entscheidung über die konkrete Anwendung solcher Schädlingsbekämpfungsmittel sei jedoch Sache der Landesbehörden.

Unterstützt wurde der Verband in Sachsen-Anhalt von Waldbesitzern aus Brandenburg und Niedersachsen sowie dem Bundesverband der Waldeigentümer. Auch der Bauernverband Sachsen-Anhalt rief seine Mitglieder zum Protest auf.

dpa


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