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Gesellschaft

Vorstoß gegen Diskriminierung an Discotür: geteiltes Echo

Niedersachsen stößt mit einer geplanten Gesetzesänderung zur Bekämpfung von Diskriminierung an der Diskothekentür auf ein geteiltes Echo. Die vom Kabinett beschlossene Änderung des Gaststättengesetzes muss noch vom Landtag beraten werden.

Hannover. Sie sieht vor, dass Discobetreibern bis zu 10 000 Euro Geldbuße droht, wenn sie Gäste wegen ihrer ausländischen Wurzeln oder Religionszugehörigkeit abweisen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) begrüßte den Vorstoß. Niedersachsen ergreife als erstes Bundesland die Initiative, Diskriminierung als Ordnungswidrigkeit zu ahnden. Aus Sicht des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) schießt der niedersächsische Vorstoß weit über das Ziel hinaus. "Diskriminierung ist ein allgegenwärtiges Problem, nicht das einer bestimmten Branche", sagte die Dehoga-Landesgeschäftsführerin Renate Mitulla. Bislang konnten Betroffene nur auf ein Schmerzensgeld klagen.

dpa


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