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Bergbau

Vom Altbergbau drohen weiterhin Gefahren

Vom sogenannten Altbergbau in Deutschland werden voraussichtlich noch über Jahrzehnte erhebliche Gefahren ausgehen. Alleine in Niedersachsen gebe rund 4500 erfasste und zahlreiche unbekannte Tagesöffnungen zu unterirdischen "Grubengebäuden" mit Hohlräumen, sagte Klaus Söntgerath vom niedersächsischen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LEBG) am Donnerstag in Goslar.

Goslar. Die Relikte des Altbergbaus seien noch längst nicht alle gesichert. Vor allem an nicht gesicherten Stellen kann es immer wieder zu Tagesbrüchen, Böschungs-Rutschungen oder Kontaminationen von Böden und Wasser kommen, sagte Söntgerath während einer Experten-Tagung der Technischen Universität (TU) Clausthal. Im Sommer 2012 war ein Kind im Weserbergland in einen unzureichend gesicherten 25 Meter tiefen Schacht gefallen. Wie durch ein Wunder wurde es nur leicht verletzt.

Mehr als 400 Fachleute aus dem In- und Ausland wollen in Goslar noch bis zum Samstag über die Erkundung, Sanierung und Nachnutzung der betroffenen Flächen beraten. Experten rechnen damit, dass eine umfassende Sanierung der bundesweit insgesamt rund 100 000 Relikte und Flächen des Altbergbaus künftig jährlich mehr als 100 Millionen Euro kosten wird. 

dpa


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