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Volkswagen bat beim Landgericht um sechs Monate mehr Zeit.

Volkswagen bat beim Landgericht um sechs Monate mehr Zeit. © Julian Stratenschulte/Archiv

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Volkswagen will mehr Zeit für Stellungnahmen zu Schadensersatzklagen

Volkswagen versucht bei der zivilrechtlichen Aufarbeitung des VW-Abgasskandals Zeit zu gewinnen. Der Konzern habe für Stellungnahmen zu drei Schadensersatz-Verfahren um sechs Monate mehr Zeit gebeten, sagte ein Sprecher des Landgerichts Braunschweig am Donnerstag.

Braunschweig. "Das ist ungewöhnlich lang." VW begründete sein Anliegen mit der Komplexität der Verfahren.

Die Fristen laufen eigentlich nach Gerichtsangaben im November ab. Das Landgericht habe kürzlich in mindestens einem Fall Aufschub bis Januar gewährt, sagte der Sprecher. Bevor es zu weiteren Verlängerungen kommt, würden dazu die Kläger befragt.

Bislang seien beim Landgericht rund 10 Schadensersatzklagen eingegangen, denen allen ein Antrag auf ein sogenanntes Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz beiliegt. Solche Verfahren sollen die Klagen von Anlegern bündeln. Der Streitwert der einzelnen Klagen geht nach Gerichtsangaben "von wenigen Tausend Euro bis zu deutlich über hunderttausend Euro".

dpa


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