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Verzweifelte Mütter wählen häufig die vertrauliche Geburt

Verzweifelte Mütter nutzen häufiger die Möglichkeit der sogenannten vertraulichen Geburt. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres hätten sich bundesweit 80 Mütter für diesen Weg entschieden, teilte das niedersächsische Sozialministerium mit.

Hannover/Bremen. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes im Mai 2014 habe es bis Ende September des laufenden Jahres 238 vertrauliche Geburten gegeben. Landesweite Zahlen werden dabei nicht erhoben. Die vertrauliche Geburt könne nur dann Frauen helfen, wenn sie um ihre Schwangerschaft wüssten und diese akzeptiert hätten.

Bei der vertraulichen Geburt melden Frauen sich während der Schwangerschaft bei einer Beratungsstelle. Dort wird ihr richtiger Name hinterlegt, für alle weiteren Behandlungen und die Geburt selbst bekommen sie jedoch ein Pseudonym. So können sie ihr Baby nach der Geburt anonym abgeben. Das Kind erhält aber mit 16 Jahren die Möglichkeit, den richtigen Namen der Mutter zu erfahren.

dpa


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