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Die Bremer Landesbank (BLB).

Die Bremer Landesbank (BLB). © Carmen Jaspersen/Archiv

Banken

Vertrag zur Übernahme der Bremer Landesbank unterzeichnet

Die Komplettübernahme der in Finanznot geratenen Bremer Landesbank (BLB) durch den Mutterkonzern NordLB rückt näher. Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) und Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) unterzeichneten am Montag nach Regierungsangaben den Staatsvertrag, der die Trägerverhältnisse bei der BLB neu regelt.

Bremen. Vereinbart ist, dass Bremen seinen 41-Prozent-Anteil an die NordLB verkauft, die bereits jetzt 54,8 Prozent hält. Der Vertrag soll am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Vorher müssen noch die Bremer Bürgerschaft und der niedersächsische Landtag zustimmen.

Die BLB war wegen fauler Schiffskredite und notwendiger Wertberichtigungen in erhebliche Schieflage geraten. Die Träger hatten sich deshalb Ende August auf eine Komplettübernahme durch die Norddeutsche Landesbank geeinigt. Auch der dritte Träger - der Sparkassen- und Giroverband Niedersachsen (SVN) - gibt seine rund 4 Prozent ab.

Für seine Anteile erhält Bremen im Gegenzug als Kaufpreis 180 Millionen Euro sowie die BLB-Beteiligungen an drei Gesellschaften im Wert von 82 Millionen Euro. Sitz der Bank bleibt Bremen.

dpa


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