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Energie

Versorger EWE prüft Schadenersatz in Spitzelei-Affäre

Der Energieversorger EWE prüft in der Spitzel-Affäre um den zurückgetretenen Personalvorstand Nikolaus Behr die Forderung von Schadenersatz. "Wir halten uns sämtliche rechtlichen Schritte offen", sagte ein Sprecher des Oldenburger Unternehmens am Samstag.

Oldenburg. Dies gelte für Behr und eine Anwaltskanzlei.

Die Kanzlei habe die Kosten für die von Behr mutmaßlich beauftragte Bespitzelung eines Ex-Mitarbeiters in Rechnungen an EWE mit angegeben. Zu dem Anwaltsbüro habe EWE in Personalangelegenheiten einige Monate lang eine Geschäftsbeziehung unterhalten, sagte der Firmensprecher. Nach seinen Angaben gibt es bislang noch keine Gespräche mit den beteiligten Parteien. Zuerst hatte die Oldenburger "Nordwest-Zeitung" (Samstag) über das Thema berichtet.

Behr war Anfang September von EWE wegen der Bespitzelungsvorwürfe beurlaubt worden. Er soll das Auto des Mitarbeiters überwachen lassen haben. Vor einigen Tagen hatte der Personalchef dann seinen Rücktritt angeboten, der Aufsichtsrat nahm dies an. "Die Überwachung von Mitarbeitern oder anderen Personen verstößt auf elementare Weise gegen von EWE vertretene Werte", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands fünftgrößtem Energieversorger, Matthias Brückmann.

dpa


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