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Urteile

Verleger muss Insolvenzverwalter 1,66 Millionen Euro zahlen

Ein insolventer Verleger eines Anzeigenblattes muss 1,66 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter zahlen. Eine Zivilkammer des Osnabrücker Landgerichts habe ein entsprechendes Anerkenntnisurteil erlassen, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

Osnabrück. Der Unternehmer habe zu spät einen Insolvenzantrag eingereicht, daher hafte er laut Gesetz für die Zahlungen, die er geleistet habe, um den allgemeinen Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Der Mann habe seine Haftung als Verleger anerkannt. (AZ.: 16 O 66/15)

Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Anzeigenblattes sind noch weitere Klagen anhängig. Der Verleger hatte sogenannte Medienbriefe herausgegeben, und darauf eine Fixvergütung auf zukünftige Gewinne gegeben, obwohl Gewinne faktisch nicht erzielt worden seien, sagte der Gerichtssprecher. Entsprechend gebe es Klagen der Medienbriefinhaber, die sich falsch beraten fühlen. Aber auch der Insolvenzverwalter fordere von den Medienbriefinhabern Geld zurück, weil er sie als stille Teilhaber an dem Unternehmen ansieht.

dpa


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