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Verfassungschutz soll Verdächtige ab 14 Jahren observieren.

Verfassungschutz soll Verdächtige ab 14 Jahren observieren. © Holger Hollemann/Archiv

Kriminalität

Verfassungsschutz soll schon 14-Jährige beobachten dürfen

Nach der Messerattacke auf einen Polizisten sollten Minderjährige ab 14 Jahren laut Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius auch künftig vom Verfassungsschutz beobachtet werden dürfen.

Hannover. Der Angriff eines 15-jährigen Mädchens mit einem möglicherweise islamistischen Hintergrund auf einen Bundespolizisten am Hauptbahnhof von Hannover gebe "Anlass, auf die Erhöhung der Mindestaltersgrenze zu verzichten", teilte das Innenministerium am Montag in Hannover mit.

Die Erhöhung des Mindestalters auf 16 Jahre war im Gesetzentwurf zur Neuausrichtung des Verfassungsschutzes noch ausdrücklich vorgesehen gewesen. "Hier ist durch einen aktuellen Fall eine ideologisch und auch vom Alter her neue Zielgruppe aufgetreten, die in das Aufgabenfeld des Verfassungsschutzes fällt", teilte das Ministerium mit.

Die 15-jährige Schülerin hatte dem Bundespolizisten am 26. Februar unvermittelt ein Messer in den Hals gestoßen, als er sie kontrollieren wollte. Zuvor war das Mädchen nach Polizeiangaben dem Beamten im Bahnhof gefolgt. Ein Kollege des Opfers konnte die 15-Jährige überwältigen. Sie sitzt seither in Haft. Der schwer verletzte Beamte konnte das Krankenhaus nach Angaben der Polizei inzwischen verlassen.

dpa


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